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 Lydia Schmidinger
Michael Thomasberger   

Wasserversorgung EidenbergDerzeitiger Stand: Bohrtiefe rund 155 Meter mit ergiebigen Wasservorkommen.
Links am Bild ist die Bohrstelle als rote Markierung unterhalb der Eidenberger Alm und zwei blaue Markierungen, eingezeichnet. Die beiden blauen Markierungen zeigen symbolisch den Höhenunterschied an, auf der die Bohrung beendet wurde. Also etwa jene Tiefe, aus der zukünftig das Eidenberger Trinkwasser entnommen werden soll.


Am 26. Juni 2019 begann die Firma FORSTER Brunnen- und Grundbau, Wasserversorgungsanlagen GmbH mit
der Einrichtung der Baustelle für die zukünftige Wasserversorgungsanlage Eidenberg Ort. Die Bohrstelle liegt in einem Waldstück des Stiftes Wilhering unterhalb der Eidenberger Alm. Nach der Einrichtung der Baustelle wurde mit der Bohrung begonnen.

In einer Tiefe von cirka 120 Meter stieß der Bohrer auf Wasser. Rund 60 l pro Minute wurden gemessen. Am 27. Juni 2019 wurde dann die Bohrung bei 155 Metern, als man wieder auf eine härtere Gesteinsschicht stieß, eingestellt. Eine grobe Messung ergaben 3 Liter Wasser in der Sekunde.
Als nächster Schritt gilt,  eine wasserrechtliche Bewilligung für die Nutzung der Quelle einzuholen. Dies besorgt die Firma FORSTER für die Gemeinde
. Nach vorliegen der Bewilligung kann mit den ersten Pumpversuchen begonnen werden, bei der die Wassermenge, die entnommen werden darf, und Wasserqualität festgestellt wird.

Sobald diese Daten vorliegen, im Besonderen ein möglicher Eisen und Mangangehalt, kann die weitere Planung der Wasserversorgungsanlage fortgesetzt werden.

Eisen und Mangan kommen in Wässern mit geringem Sauerstoffgehalt geogen vor und stellen üblicherweise keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit dar. Neben ästhetischen Gesichtpunkten (Geschmack, Färbung, Trübung) sind es vor allem technische Probleme, die mit hohen Eisen- und Mangan -Konzentrationen einher gehen. Hier sind Ablagerungen in Leitungen und Geräten zu nennen, die zum Verblocken führen können und die in Verbindung mit den wassereigenen Mikroorganismen auch die mikrobiologische Wasserqualität beeinträchtigen können. Für interessierte hier eine pdfInfo über Eisen und Mangan im Trinkwasser von der OÖ. Landesregierung.