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SIZ - Adventkränze und Christbäume fangen leicht Feuer
(13.12.2009SIZ/LS)

Adventkränze und Christbäume fangen leicht Feuer

Es ist sehr schön, wenn in der Weihnachtszeit die Kerzen feierlich brennen, doch sollte alles getan werden, dass Adventkränze und Christbäume nicht lichterloh zu brennen beginnen. Der leichtsinnige oder unachtsame Umgang mit Kerzenlicht kann ein friedliches Weihnachtsfest schneller als man denken kann in ein Flammeninferno verwandeln. Daher sollten zur Weihnachtszeit einige nützliche Selbstschutztipps unbedingt beherzigt werden.

Seien sie sich der Gefahr bewusst: Wer auf Brände im eigenen Wohnzimmer, vorbereitet ist, kann im Ernstfall schnell handeln und Schlimmeres verhindern:

1. Eimer Wasser oder Sand: In der Nähe des Christbaumes oder
Adventkranzes sollte an den Festtagen immer ein Eimer gefüllt mit Wasser oder Sand bereitstehen. Nur so kann man im Ernstfall schnell handeln.

2. Feuerlöscher/Löschdecke: Jedes Familienmitglied sollte wissen, wo sich der Feuerlöscher/die Löschdecke befinden. Voraussetzung dafür ist, dass sich diese Löschhilfen im Haushalt vorhanden sind.  Mit der Bedienung des Feuerlöschers sollte man sich rechtzeitig vertraut machen befindet und sicherstellen, dass dieser alle zwei Jahren gewartet wird, denn im Ernstfall ist dafür keine Zeit mehr.

3. Notrufnummern: Man sollte die Notrufnummern der Feuerwehr 122, aber auch der Rettung 144, Polizei 133, Euronotruf 112 „im Schlaf“ kennen. Wer erst nach Ausbruch eines Brandes hektisch nach den Notrufnummern suchen muss, wird es nicht rechtzeitig schaffen, die Feuerwehr zu alarmieren. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie auch einen Rauchmelder zu Hause haben.

4. Fluchtwege: Diese sollen auf keinen Fall versperrt oder zugestellt sein. Jeder sollte den Weg ins Freie kennen, damit keine Panik aufkommt, sollte wirklich etwas passieren. – Keine Aufzüge benützen!


Zivilschutztipps, damit zu Weihnachten nicht die Feuerwehr kommen muss:

1. Adventkranz: Wird der Adventkranz bereits einige Zeit vor dem ersten Adventsonntag gekauft, sollte er möglichst in kühle Bereiche gestellt werden, im Garten, auf dem Balkon oder im Keller. Wenn er bereits nach dem Kauf Nadeln verliert, dann besondere Vorsicht beim Hantieren mit brennenden Kerzen, da die Zweige trocken und daher brandgefährlich sind!

2. Christbaum: Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Weihnachtsfest und stellen Sie ihn in einem Gefäß gefüllt mit Wasser möglichst ins Freie.

3. Kerzen: Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt, insbesondere dann nicht, wenn Kinder oder Haustiere mit im Haus sind. Abgebrannte Kerzen rechtzeitig ersetzen! – Vor dem Zubettgehen oder verlassen des Hauses/Wohnung sich davon überzeugen, dass keine Kerzen mehr brennen!

4. Trockene Zweige: Egal, ob von Adventgestecken oder Tannenbäumen, trockene Zweige sind eine große Gefahr! Keine Kerzen anzünden!

5. Richtiger Untersatz: Auf keinen Fall brennbare Untersätze unter Kerzen oder Gestecken verwenden.

6. Sicherheitsabstand: Stellen Sie den Christbaum in einem genügend großen Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien, wie Vorhängen, Dekorationen, Möbeln und ähnlichem auf.

7. Kinder: Bei der Aufbewahrung von Zündhölzern und Feuerzeugen darauf, ob Kinder sie in die Hände bekommen könnten. Auch wenn kein Wohnungsbrand entsteht, kann Ihr Kind  schwere Verbrennungen erleiden.
 

Wenn es ernst wird:
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Wenn möglich versuchen Sie den Brand selber zu löschen.
Gehen Sie aber kein Risiko ein: Wenn Sie das Feuer nicht mehr löschen können, verlassen Sie die Wohnung.
Zögern Sie nicht, die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 zu alarmieren.
Wenn möglich, schließen Sie noch Fenster und Türen zum Brandraum, damit die Frischluftzufuhr unterbunden wird.
Warnen Sie Nachbarn.
Bringen Sie alle in Sicherheit, vor allem Kinder und ältere Menschen.
Versuchen Sie, gefährdeten Menschen Hilfe zu leisten.
Wer nicht mehr ins Freie gelangt, sollte sich in den nächstliegenden Raum begeben, die Tür schließen, die ins Freie  führenden Fenster öffnen und sich bemerkbar machen.
Warten Sie auf die Einsatzkräfte und weisen Sie die Retter ein.

Weitere Informationen unter 0732/652436